Wie honorieren Aussteller deutsche Reiseblogs?

Stephan Zurfluh will es auf der ITB Berlin, der Leitmesse für Tourismus wissen. Wie werden deutsche Reiseblogs von den internationalen Ausstellern gefördert? Viele Menschen teilen Reiseerlebnisse im Internet. Nur wenige verdienen damit. Sie müssen Erfolgszahlen liefern, Follower und Klicks. Wie wichtig sind die Inhalte? Welche Marktstrategien verfolgen die Aussteller?

Stephan Zurfluh, Kleinreiseveranstalter ist in die Bloggerszene hineingerutscht, die sehr unterschiedlich ist. Er hatte einen Kurs bei Prof. Günter Faltin absolviert und wollte neue Reiseziele entwickeln. Doch während der Ausbildung merkte er, dass es sich lohnt Tourismus neu zu denken.

Zuerst sind es Teereisen gewesen und immer neue Projekte, wie z.B. Nahreisen oder die Nachbarschaftsökonomie. Werbung bedeutet Investition, dafür fehlten die Mittel. Dafür hatte er viel Zeit, um Webseiten zu bauen.

Er lernte journalistisch zu denken, schnappte sich einfache Domainnamen und hat im letzten Jahr über 1200 Beiträge veröffentlicht, verteilt auf 140 Webseiten. Im Gegensatz zu vielen Blogger nutzt er noch nicht Facebook noch Instagram, er will selbst Kontrolle über die Inhalte. Er reiste viel in Europa, seine Beiträge bessern sich ständig. 1 Mio Aufrufe pro Woche die aktuelle Zahl bei Google.

Zudem überarbeitet er immer wieder die Strukturen, die Verlinkungen und hat für 2019 ein ambitioniertes Programm. Finanziell hat sich die Arbeit bisher nicht gelohnt, lediglich das Einholen von Visa sichert Einnahmen. Weil immer mehr Länder Visafreiheit oder eVisa einführen, siecht das Geschäft.

Bei seinen neuen Reiseangeboten fehlt die Marktdurchdringung, auf die versprochenen Reiseprogramme von der ITB 2018 wartet er noch heute. Die Messe ist ein Schaulaufen, man trifft sich, es bedarf eines langen Atems für neue Ideen.

Auf der ITB 2019 will er die Bereitschaft der Aussteller testen. Was ist die Meinung zu seinen Artikeln, zu den Projektideen, zum zukünftigen Buchungsverhalten der Kunden?

Wie fördert die Reisebranche das riesige Engagement, welches von den Reisenden nicht vergütet werden kann. Viele würden gerne eine Kleinigkeit spenden. Das verhindern die Zahlungsanbieter, wie Paypal. Aber das ist eine andere Geschichte, die Branche ist gefordert.

Stephan Zurfluh
Altenburgstr. 5
CH-5430 Wettingen

+41 56 426 54 30
office@gfie.net

Quellen:

Eigene Arbeiten und Eindrücke
Gespräche auf Messen

Der Sponsoringaufruf ist beschrieben auf
www.reisen.haus/sponsoring

Eine Finanzierungskonzept der Themenreisen auf
www.themen.reisen/finanzierung

Copyright frei, Honorar gerne nach Absprache.

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