Empathie statt Nachhaltigkeit beim Reisen

Wir sollten mit unseren Reisen die Empathie verbessern. Damit erzielen wir unserer Meinung Nachhaltigkeit beim Tourismus. Die Reiseindustrie ist der grösste Klimasünder der Welt. Doch wenn sich oberflächliche Einstellungen bezüglich Verantwortung bessern, ist viel gewonnen. Empathie bedeutet Einfühlungsvermögen und sollte dazu beitragen, gute Lösungen zu finden. Der Tourismus bringt uns dabei mit der ganzen Welt in Berührung.

Grob skizziert ist dies das Ziel, warum das Reisen die Welt voranbringen kann. Wenn wir uns in andere Menschen einfühlen können, so finden wir Möglichkeiten unbefriedigende Zustände gemeinsam abzustellen. Oft trifft die Überflussgesellschaft auf grosse Armut und ein grosses Bevölkerungswachstum. Viele junge Menschen können im Tourismus ihr Auskommen finden. Tourismus kann hier menschengerechte Arbeitsplätze schaffen, die wir auch bei uns anstreben sollten. Nur kommen wir oft in andere Länder als Reiche, Dienstleistungen sind meist günstig und zuhause fehlt Geld für gute Jobs im Tourismus.

Jetzt glauben wir, auf den richtigen Weg zu sein, obwohl wir weit davon entfernt sind. Seit Jahren gibt es keine ernsthaften sozialen Reformen mehr. Wir wissen genau, dass der jetzige Reisekonsum für alle die Welt ruiniert und predigen die freie Marktwirtschaft. Die will alles was es es gibt, möglichst gratis und dennoch hohe Profite für die Eigentümer. Nur den hohen Wettbewerb geschuldet, erzielt Tourismus meist relativ tiefe Margen. Doch er trägt als grösste Wirtschaftsbranche eine immense Verantwortung.

Die Marktwirtschaft beruht theoretisch auf der Gier des Menschen, der nie genug bekommt. Sie handelt gegen die Natur, die ein komplexes Wesen ist und in Kreisläufen denkt. Unsere Zeit setzen wir in unseren System ein, um materielle Dinge zu produzieren oder einen möglichst hohen Profit zu erzielen. Gute Verkäufer verdienen sich dank Empathie eine goldene Nase. Jemand der sich gut in andere Menschen hineinversetzt, kann unsinnige Dinge andrehen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch soziales Verhalten.

Wissenschaftler meinen, dass nur 10% wirklich gut ausgebaute, empathische Fähigkeiten im Erwachsenenalter bei uns haben. Kinder können sehr gut empathisch denken, denn sie fühlen mehr. Verantwortlich dafür sind sogenannte Spiegelneuronen.
Empathie ist wichtig für die Sozialkompetenz und um Beziehungen herzustellen. Es geht hier um Zuhören, Mitfühlen, Erkennen der Körpersprache, Gesten und Mimik. Wenn daraus die richtigen Entscheidungen getroffen werden, so ist das gut für alle Beteiligten. Andere Kulturen sind uns hier überlegen.

Der gute Geschäftsmann nutzt Gelegenheiten und Schwächen aus und sorgt sich erst später um soziale und ökologische Effekte. Er will ein dringendes Bedürfnis stillen und dies passiert oft unüberlegt. Dieses Verhalten hat zu grossen Wohlstand geführt aber auch zu kaputten Menschen und einer zerstörten Umwelt. Die richtigen Prioritäten heute benötigen ein komplexes Denken.

Aus dieser Situation können wir entrinnen, wenn wir mehr Empathie lernen, langfristig denken und andere Kulturen schätzen. Wir müssen weg von der Einstellung, als Reiche die Welt zu bestimmen, sondern zuhören und uns Zeit nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir mit unseren Reisen und haben mehrere Projekte aufgegleist. Vor allem sind dies Aufenthalte und Mitarbeit auf Plantagen.

Wir diskutieren über die Branche generell und fassen immer wieder unsere Erkenntnisse zusammen. Gleichzeitig haben wir Weiterbildungsinitiativen gestartet. Dabei wollen wir das Potential der Reisenden erweitern. Eine Reise soll etwas Besonderes sein. Wir informieren zu vielen Reisethemen und Regionen auf zahlreichen Webseiten.

Doch wir müssen auch selbstkritisch sein. Wir führen einen kleinen Reiseveranstalter und oft probieren wir nicht mal, den Reisenden umzupolen. Jedoch suchen wir zumindest nach erfolgter Reise konsequent das Gespräch. Daraus resultieren Verbesserungen.

Neu fördern wir Nahtourismus und wollen die menschliche Begegnung in den Vordergrund rücken. Als Liedermacher mit Gitarre haben wir meistens einen guten Zugang, um das Eis zu brechen und auch kritische Themen zu Religion und Politik zu beleuchten.

Am wichtigsten ist es immer wieder zu versuchen mit guten Beispiel voranzugehen und alle Menschen einzubinden. Es macht uns betroffen, wenn wir all das Unheil sehen. Da suchen wir einen einen Weg unseren Teil zur Lösung der Probleme beizutragen.

Informationen:

Stephan ZURFLUH
Altenburgstr. 5
CH-5430 Wettingen

Telefon +41 56 426 54 30
Mobil +41 79 320 57 91

Quellen:
viel praktische Arbeit und allgemeine Recherche, Gespräche
aktiver Touristiker seit 2001, Mitglied bei der QTA

Bei Pixabay finden sich viele Bilder, Suchbegriffe: Gefühle, Gehirn, Netzwerke, Menschen
www.pixabay.de

Initiative Reisende zu coachen
www.reise.coach

Beschreibung der Reisebranche
www.reisen.haus

Themenseiten, die viele Ideen liefern sollen
www.reisen.international
www.themen.reisen

Initiative Reisende zu coachen
www.reise.coach

Meine Seite als Liedermacher
www.zurfluh.de

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